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Quellwasser
Nach der Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTV) hat Quellwasser mit Mineralwasser einiges
gemeinsam: der Herstellungsprozess, die hygienischen Anforderungen, die Direktabfüllung
an der Quelle oder das Hinzufügen bzw. Entfernen von Kohlensäure
sind einige Punkte, die gleich geregelt sind. Unterschiede bestehen in
der Herkunft und Zusammensetzung des Wassers.
Tafelwasser
Das Tafelwasser hat nach der MTV kaum Gemeinsamkeiten mit Quell- oder Mineralwasser. Durch
Zugabe von Zusatzstoffen kann das Trink-, Mineral- oder auch Meerwasser (bzw. Kombinationen)
geschmacklich verändert werden. Es kann an jedem Ort in abgefüllt werden. Aus Zapfanlagen kann es
in der Gastronomie in Gläser ausgeschenkt werden wohingegen Quell-
und Mineralwasser in der Flasche serviert werden muss.
Umkehrosmose
Bei der Umkehrosmose werden mit Hilfe einer halbdurchlässigen Membran im Wasser gelöste Inhaltsstoffe
in der Weise abgetrennt, daß diese Membran die Wassermoleküle, nicht aber die Inhaltsstoffe durchläßt.
Nicht alle Stoffe lassen sich gleich gut trennen, und davon hängt letztendlich die Trennleistung einer
Umkehrosmose ab. Ionen werden um so besser zurückgehalten, je größer ihre elektrische Ladung ist.
Infolgedessen werden Calcium-, Magnesium- oder Sulfat-Ionen effektiver entfernt als Nitrat-, Chlorid-
oder Natrium-Ionen. Mit Umkehrosmoseanlagen aufbereitetes Wasser ist nahezu vollständig entmineralisiert.
Da nicht zwischen erwünschten und unerwünschten Stoffen unterschieden wird, werden ihm auch die für den
Körper wichtigen Mineralien wie Calcium und Magnesium entzogen.
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